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04. Mai 2010: Bundesumweltminister: Klimaschutz durch ökologische Geldanlagen

Privatanleger können mit bewußten Investitionen Treibhausgase reduzieren

Jetzt ist es - im wahrsten Sinne des Wortes - amtlich. Zwei aktuelle Studien des Bundesumweltministeriums belegen: Nachhaltige Anlageportfolios schützen das Klima.

Wer seine Kapitalanlage bewußt wählt, kann maßgeblich den Klimaschutz voranbringen - und muß auf Rendite nicht verzichten. "Jede Privatanlegerin und jeder Privatanleger kann durch die bewußte Lenkung des Kapitals zum Klimaschutz beitragen", sagte Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen. Zudem übe die Nachfrage nach klimafreundlichen Investitionsmöglichkeiten einen erheblichen Einfluß auf die Geschäftspolitik von Unternehmen aus und verbessere damit die Perspektiven für mehr Klimaschutz, so Röttgen.

Zwei neue Studien, die im Auftrag des Bundesumweltministeriums erstellt wurden, untersuchen den Zusammenhang zwischen aktivem Klimaschutz und der Wahl der Kapitalanlage. Die Analysen des "Kohlenstoff-Fußabdrucks von Kapitalanlageprodukten" belegen, daß auch private Geldanlagen erheblich mit Treibhausgas-Emissionen verknüpft sind. Das Klimaschutzpotenzial ist hier enorm: So bringen klimafreundliche Kapitalanlagen durchschnittlich rund 42 % weniger Treibhausgase mit sich als konventionelle Produkte.

Nachhaltige Rentenfonds haben eine durchschnittlich um 43 % geringere und nachhaltige Aktienfonds sogar um 46 % geringere Treibhausgasintensität als ihre konventionellen Pendants.

Das heißt: Bei 10.000 investierten Euro werden konventionell rund 5 Tonnen Treibhausgas-Emissionen mitfinanziert. Im Vergleich dazu spart die klimafreundliche Variante mehr als 2 Tonnen Treibhausgase ein. Bundesumweltminister Norbert Röttgen erklärt dazu: "Jeder Privatanleger kann durch die bewußte Lenkung des Kapitals zum Klimaschutz beitragen."

Quelle: BMU

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